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By Helga Pelizäus-Hoffmeister (auth.), Helga Pelizäus-Hoffmeister (eds.)

Immer mehr Menschen berichten Freunden und Verwandten regelmäßig in shape von Jahres- oder Weihnachtsbriefen (Autobiografischen Updates) über ihre Erlebnisse im vergangenen Jahr. Darin schildern sie berufliche und familiäre Ereignisse, erzählen von Urlaubsreisen und von privaten Sorgen und Nöten. Mit dieser shape der autobiografischen Erzählung entwickeln sie für sich einen gewissen Grad an Sicherheit hinsichtlich ihres Lebenslaufs und damit biografische Sicherheit, so lautet die those dieser Studie. Und das ist heute, in einer Zeit, die durch Individualisierung, die Pluralisierung von Lebensformen und einer Flexibilisierung der Erwerbsstrukturen geprägt ist, wichtiger denn je. Helga Pelizäus-Hoffmeister hat mit Masterstudierenden des Studiengangs Social technology die bislang wissenschaftlich noch nicht untersuchten Jahresbriefe analysiert und gefragt, was once diese über die Konstruktion biografischer Identität aussagen. Zahlreiche Briefe wurden theoretisch wie empirisch unter der Perspektive ausgewertet, welche unterschiedlichen Vorstellungen über den eigenen Lebenslauf und über ein „gelungenes Leben“ existieren, wo Grenzen und Risiken eigenverantwortlicher Lebensplanung gesehen werden und wie biografische Unsicherheit bewältigt wird.

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Mit dieser Beschreibung ist gleichzeitig das Ziel unserer Untersuchung angedeutet: Wenn gesellschaftliche Institutionen ihre Orientierungsfunktion zunehmend einbüßen, müssen an ihrer Stelle individuelle Formen der Konstruktion von Eindeutigkeit treten. Und diese Pluralisierung von Formen biografischer Sicherheitskonstruktionen gilt es empirisch zu erfassen. 3 Zusammenfassung Erst eine Konzeptualisierung von Unsicherheit als gesellschaftliches Konstrukt bietet uns die Möglichkeit, sich ihr durch eine soziologische Betrachtung zu nähern.

Entscheidend für unsere Betrachtungen ist jedoch die Tatsache, dass die Normalbiografie, unabhängig von ihrer tatsächlichen Verwirklichung, als Orientierungsrahmen wahrgenommen wurde und wird. Ihre Wirksamkeit entfaltet sich in diesem Zusammenhang auf der Ebene der rückwärts- und vorwärtsgewandten Beschreibung des eigenen Lebens – bei der Konstruktion biografischer Sicherheit. Soziale Modernisierungsprozesse führten zur Entbindung des Individuums aus dem engmaschigen Institutionengefüge der Vormoderne.

Dieses Prinzip verweist in seinem Kern darauf, dass mögliche zukünftige Weltzustände „subjektund situationsunabhängig“ (Bonß 1997: 28) durchdacht werden können, weil sie nicht einer individuellen Logik, sondern einem generalisierten Kalkül gehorchen. Gleichermaßen charakterisieren sich die aus diesem Kalkül entstehenden Ent6 Es muss betont werden, dass es sich bei der Zuordnung von Unsicherheitsperzeptionen zu historischen Epochen um eine idealtypisch konstruierte Systematik handelt. Es soll damit nicht gesagt werden, dass die jeweiligen Unsicherheitsperzeptionen nur in dem jeweils aufgeführten Zeitraum auftreten.

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