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Stereotypen und Massenmedien: Zum Deutschlandbild in französischen Tageszeitungen

Zero. Einleitung. - 1. Nationale Stereotypisierungen in Massenmedien. - 2. Deutschland-Stereotypen im geschichtlichen und politischen Kontext. - three. Ansiedlung der Untersuchung im Bereich der Stereotypenforschung. - four. Die Rolle der Kommunikation in den deutsch-französischen Beziehungen. - five. Die Untersuchungsmethode.

Gender in Motion: Genderdimensionen der Zukunftsgesellschaft

Gender in movement analysiert Auswirkungen ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Veränderungen auf Geschlechterverhältnisse. Vor allem postfordistische Umwälzungen der Arbeitsgesellschaft führen zu prekären Arbeitsverhältnissen. Diversity-Theorien sollen dazu beitragen, unterschiedliche Machtachsen wie Geschlecht, Nationalität, sexuelle Orientierung usw.

Komplementäre Führung: Ein praxiserprobtes Modell der organisationalen Führung

Organisationale Führung ist Gegenstand einer Fülle von Theorien und Konzepten. Beinahe jede mittelgroße corporation verfügt über ein eigenes Führungsmodell und praktiziert elaborierte Verfahren der Führungskräfteentwicklung. Dennoch scheint sich die allgemeine Qualität der Personalführung über die Jahre hinweg keineswegs zu verbessern.

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Die Histori samlet die principalsten und seltensten Portraits, welche die Menschen in dem Gedächtnuß ihrer Nebenmenschen gerissen haben, und copiert dieselben. Sie entreisset sie der Vergessenheit und transponiert sie mit Hülff ihrer Feder und des Papiers auff die allerspähtste Nachwelt. Die große Taffel auff welche ein Historicus so vile differente Cantrefaits zusamen stellet, nennet sich eine Chronica oder Gedenkung und stellet uns nit wenniger Gesichter vor die Augen, als der Saal eines Edelmanns, der alle seine Ahne biß auff den Vater Adam darein logirt hat.

Ich[ ... ] möchte jedem solchem Zeitverschwender, und unabtreiblichen Leser der Buhlbücher einen Sehrecker gönnen, wie Thomas Morus jenner weltfelligen Dame gewest: Er sahe sie eine gantze stund vor dem Spiegel stehen, sich auffbutzen, den Leib einzwengen, die Haare kreußlen, und sagte: Wenn dir Gott nicht die Hölle vor deine Müh widmet, so geschihet dir ohnrecht. Das ware scharff, aber nutzlich, wenn jenne dadurch die Zeit besser anlegen gelehrnt. Gar recht hatte jenner Partische Feldherr Surenas!

Hanc orna, sagt das Sprüchwort, ja selbst der Apostel: Hat jemand ein Amt, so warte er des Amts. Da ist nur vonnöthen, daß einer Lust dazu gewinne, und es sein Ergetzung seyn lasse, welches die bloße Einbildung in andren Sachen mit minderem Fundament außwürcken kan. Steht einer dazu auf, und geht davon nider, so macht die Gewohnheit bald auß Last lauter Lust, wie es die Erfahrung auch der mühseligsten Verrichtungen halber bezeuget: Crura sonant ferro, sed canit inter opus: Dises macht die Stunden trefflich davon fliehen: es bringt lustige Segens-Ströme daher: es machet Speiß und Tranck schmecken, es gibet der natürlichen Ruhe Beförderung und Süßigkeit.

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