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By Albert Camus

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Ich habe viel Sport get rieben, das ist alles. » Zagreus dacht e nach. «Ja», sagte er. «Um so besser für Sie. Die Grenzen seines Körpers zu kennen, ist die wahre P sychologie. Im übrigen hat das weit er keine Bedeut ung. W ir haben keine Zeit , wir selber zu sein. Wir haben einzig Zeit, glücklich zu sein. » «Nein», sagte Mersault, schwieg aber weiterhin. Zagreus trank einen Schluck von seinem T ee und stellte die volle T asse wieder zurück. Er trank sehr wenig, um nur einmal am T ag Wasser lassen zu müssen.

Zagreus schwieg. Der Regen hatte aufgehört, aber am Himmel war Nacht an die Stelle der Wolken getreten und hatte das Zimmer fast völlig in Dunkel gehüllt. Allein das Kaminfeuer erhellte die schimmernden Gesichter des Krüppels und Mersaults. Zagreus, der lange geschwiegen hatte, sah Patrice an und sagte nur: «Viele Schmerzen warten auf die, die Sie lieben . . » «Das st im m t », sagt e Zagreus. «Ich st ellt e nur et was fest . Eines T ages sind Sie plöt zlich allein, darauf kom m t alles heraus.

Ganz in der Nähe schlug es vier Uhr. Er hatte zwei Stunden geschlafen. Er wurde sich klar darüber, daß er von der Straße nur durch das gegenüberliegende Haus getrennt war, und verspürte das dumpfe, geheimnisvolle Branden des Lebens, das dort vorüberwogte. Es war besser, jetzt auszugehen. Mersault wusch sich sehr lange die Hände. Um sich die Nägel zu feilen, ließ er sich wieder auf dem Bettrand nieder und bewegte die Feile regelmäßig auf und ab. Zwei- oder dreimal hallten Signale im Hof so gellend wider, daß Mersault erneut ans Fenster trat.

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