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By D. Sauer (auth.), Prof. Dr. Bernhard Badura, Prof. Dr. Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose, Markus Meyer (eds.)

Der Fehlzeiten-Report 2012 beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema „Flexible Arbeitswelten: Chancen nutzen - Risiken minimieren“. Durch die wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen der letzten 20 Jahre haben sich Gesellschaft und Arbeitswelt in Deutschland stark verändert. Beschäftigte arbeiten zunehmend flexibler, sei es in Bezug auf die Arbeitszeit oder den Wohn- und Arbeitsort. Geschürt wird diese Entwicklung durch den technologischen Fortschritt in der Informationstechnologie. So ist es heute möglich, an jedem Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten.

Dies birgt sowohl Chancen als auch Risiken: Zum einen kommt die versatile Arbeitswelt den Mitarbeitern entgegen, wenn z.B. Arbeitszeiten auch individuelle Bedürfnisse berücksichtigen. Zum anderen kann sie aber auch überfordern, da die Grenzen zwischen der Berufs- und Privatwelt immer mehr zerfließen. Daraus ergeben sich bestimmte Fragestellungen:
Wie und wo wirkt sich die Flexibilität in der Arbeitswelt aus?
Wie können Unternehmen und Mitarbeiter ein Gleichgewicht zwischen einer für beide Seiten sinnvollen Flexibilität und einer überfordernden Flexibilität halten?
Welche Stabilität bzw. welche Werte kann einer ausufernden Flexibilität entgegensetzt werden?
Wie wirkt sich dieser development auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus und wie kann hier durch das Betriebliche Gesundheitsmanagement gegengesteuert werden?

Der Fehlzeiten-Report 2012 zeigt auf, used to be eine zukunftsorientierte betriebliche own- und Gesundheitspolitik leisten muss, um sich den Gegebenheiten und Herausforderungen der aktuellen gesellschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Entwicklungen stellen zu können.

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Pfeiffer 16 2 Ob und in welchem Ausmaß Blackberry, iPhone, Laptop und Co. die entscheidenden Treiber dieser Entwicklung sind, ist jedoch mit einem so augenfälligen Beispiel noch ebenso wenig geklärt wie die Frage, welche konkreten Auswirkungen damit für die Gesundheit und die Lebensqualität von Beschäftigten einhergehen. Zeitliche und örtliche Entgrenzung ist ohne technische Enabler nicht mehr denkbar, ob damit aber überwiegend Risiken verbunden sind oder welche Chancen darin liegen und wie sie genutzt werden könnten – auch das sind weitgehend ungeklärte Fragen.

Man kann deswegen in solchen Fällen von einer interessierten Selbstgefährdung sprechen (vgl. Krause et al. in diesem Band). Sie kann dazu führen, dass sich Betroffene gegen gesundheitsförderliche Maßnahmen wehren oder entsprechende Regeln und Vorschriften des Gesundheitsschutzes von sich aus unterlaufen, um ihren Erfolg nicht zu gefährden. Wenn Führungskräfte erkrankte Mitarbeiter nach Hause schicken wollen, stoßen sie auf Widerstand bei den Mitarbeitern selbst. Wo früher die „Flucht in die Krankheit“ einen Ausweg aus einem unerträglich gewordenen Leistungsdruck ermöglichte, verstärkt heute die Angst vor der Krankheit den Druck am Arbeitsplatz.

587 Paridon H, Hupke M (2010) Psychosoziale Auswirkungen mobiler Arbeit. In: Brandt C (Hrsg) Mobile Arbeit – gute Arbeit? di, Berlin, S 65–80 Pfeiffer S (2004) Arbeitsvermögen. Ein Schlüssel zur Analyse (reflexiver) Informatisierung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden Pfeiffer S (2005) Arbeitsforschung: Gute Arbeit – Gute Technik. WSI-Mitteilungen, 58: 645–650 Pfeiffer S (2007) Montage und Erfahrung. Hampp, München Mering Pfeiffer S, Ritter T, Treske E (2008) Work Based Usability: Produktionsmitarbeiter gestalten ERP-Systeme „von unten“.

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