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Download Gesammelte Abhandlungen zur funktionellen Anatomie des by Friedrich Pauwels PDF

By Friedrich Pauwels

Der vorliegende Band enthält quick ausschließlich rein anatomische Unter­ suchungen, die sich jedoch aus Fragestellungen der klinischen Praxis ergaben und letzten Endes auch für den Praktiker bestimmt sind. Ihre chronologische Anordnung läßt die schrittweise Entwicklung der theoretischen Grundlagen erkennen und die allmähliche Abwendung von den älteren Anschauungen. Speziell in der operativen Orthopädie ist ein verantwortungsbewußtes Handeln ohne intestine fundierte anatomische Kenntnisse, insbesondere ohne Ein­ blick in die funktionellen Zusammenhänge nicht möglich. W. Roux hatte dies bereits betont und unter diesem Gesichtspunkt wollte er seine funktionell­ anatomischen Arbeiten gesehen wissen. Er hatte sich vor allem um eine einheit­ liche Theorie der funktionellen Anpassung bemüht und es ist verständlich, daß Roux' Lehre die foundation warfare, von der ausgegangen werden mußte. Die eigenen Untersuchungen schienen sich zunächst, wenigstens teilweise, mit Roux' Vorstellungen zu decken, wie noch in der Monographie über den Schenkelhalsbruch zum Ausdruck kommt. In der Folge zeigte sich dann, daß St. KROMPECHER in bezugauf die Chondrogenese insofern einen Schritt weiter gekommen conflict, als er den von Roux postulierten Schub aufgab und nur noch Druck als wirksamen Reiz für die Knorpelbildung angab. Die Untersuchung über die Frakturheilung stützt sich zum Teil noch auf diese damals neue Theorie KROMPECHERs. Schließlich mehrten sich jedoch die Befunde, die sich auch mit dieser gegenüber der alten Lehre (J. WoLFF, W. Roux, W. GEBHARDT, H. TRIEPEL, A. BENNINGHOFF) nur wenig abgeänderten Auffassung nicht mehr erklären ließen.

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Die mechanische Analyse dieser Fraktur vor der Verschraubung (Abb. 85) läßt die Größe der freien Scherkraft, ferner die Verteilung und Größe der latenten Druckspannung und der Zugspannung in der Frakturfläche erkennen. Durch die Verschraubung wurde die Wirkung der verschiebenden Teilkraft S und damit die freie Scherkraft ausgeschaltet. Infolgedessen konnte die Teilkraft reinen Druckes P ihre Wirkung frei entAbb. 84 falten, wodurch die vor der Verschraubung latente Druckspannung D (Abb. 85, leeres Dreieck) auf das Regenerat wirksam wurde (Abb.

Die Adduktionsfraktur gehört dagegen zu den Frakturen 3. Grades, die dadurch charakterisiert sind, daß das Regenerat gleichzeitig unter großer Scherspannung und unter Zugspannung steht (Abb. 54). Die Wirkung der Belastung Weiter geben die theoretischen Überlegungen darüber Aufschluß, weshalb beim Schenkelhalsbruch im Gegensatz zu anderen Frakturen verzögerte Kallusbildung meist nicht durch Belastung gefördert, sondern, daß so häufig gerade erst durch die Belastung Pseudarthrosenbildung hervorgerufen wird.

Bei Frakturen 2. A: gefährdet oder unterbunden. Die Wirkung der 20 SMITH-PETERSEN, CAVE and VANGORDER: Intracapsular fractures of the neck of the femur. Arch. of Surg. Vol. 23, 1931. 56 Der Schenkelhalsbruch anpressenden Teilkraft P hat auf die Regeneratbildung keinen Einfluß, weil die in einem Teil der Bruchfläche durch sie hervorgerufene Druckspannung unwirksam, d. h. latent ist, wie oben näher ausgeführt wurde. Nagel und Schraube haben deshalb bei Frakturen 2. Grades die Aufgabe, dem Regenerat wirksame Druckspannung zu vermitteln.

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