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By David Glowsky

In den vergangenen Jahrzehnten hat eine zunehmende globale Vernetzung stattgefunden, in deren Folge es auch einfacher geworden ist, Menschen aus entfernten Ländern kennenzulernen und zu heiraten. So ist seit den 1980er Jahren insbesondere die Zahl der Eheschließungen zwischen deutschen Männern und Frauen aus ärmeren Ländern angestiegen. Warum aber entscheiden sich deutsche Männer dazu, eine Frau aus einem wirtschaftlich schwächeren Land zu heiraten? Ausgehend von der Theorie rationaler Wahl stellt David Glowsky Hypothesen auf und überprüft diese anhand von drei Umfragedatensätzen. Den Kern der Untersuchung bildet eine Befragung binationaler Ehepaare, die mit Analysen des Mikrozensus und des Sozio-oekonomischen Panels ergänzt wird. Die Ergebnisse sind überraschend und widersprechen teilweise landläufigen Annahmen.

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Beide Begriffe bezeichnen jedoch den gleichen Suchkontext für Lebenspartnerschaften, denn erstens Partnersuchende können in der Regel nicht abschätzen, welchen Bindungszustand ein potenzieller Partner anstrebt. Heiratswillige und Partnersuchende ohne Heiratswunsch sind deshalb gezwungen, mit einem potenziellen Partner ungeachtet des Bindungswunsches eine Interaktion einzugehen. Zweitens bedarf es keines Trauscheins, um den Heiratsmarkt zu verlassen. Personen, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft leben, sind stark an ihren Lebenspartner gebunden und stehen anderen Partnern somit nur in sehr eingeschränktem Maß zur Verfügung (Stauder 2006: 617).

Foa und Foa arbeiten zudem Regeln für die Tauschbarkeit verschiedener Ressourcenarten heraus. Ihrer Theorie zufolge ist der Tausch bestimmter Waren kulturell stärker akzeptiert als der Tausch anderer Waren. So ist der Tausch von Waren gegen 17 Homans sah es als notwendig an, das Potenzial der bis dahin isolierten Ökonomie auch in den Sozialwissenschaften auszuschöpfen: “An incidental advantage of exchange theory is that it might bring sociology closer to economics – that science of man most advanced, most capable of application, and, intellectually, most isolated” (Homans 1958: 598).

Damit ein Partner zu Hause bleiben und die Haushaltsarbeit erledigen kann, muss die Zeit, die dieser Partner im Haushalt investiert, möglichst wenig kosten; dieser Partner sollte durch sein Fernbleiben vom Arbeitsmarkt also möglichst wenig Einkommen verlieren. Im Idealfall ist sein Einkommenspotenzial gleich null, sodass die Haushaltsarbeit keine Opportunitätskosten verursacht. An dieser Annahme wird die besondere Akzentuierung der Erwerbsarbeit in der ökonomischen Theorie der Familie deutlich.

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