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By Monika Csigó

Die Autorin widmet sich mit dem Thema des institutionellen Wandels einer zentralen Frage der gegenwärtigen politikwissenschaftlichen Forschung. Aufbauend auf neo-institutionalistische Ansätze untersucht sie einen neuen und derzeit besonders intensiv diskutierten Aspekt institutionellen Wandels: das institutionelle Lernen zwischen Staaten. Den Kern der examine bildet ein neuer Ansatz institutionellen Lernens, der auf Grundlage von Begriffsdefinitionen und Typologien sowie zahlreichen empirischen Fallbeispielen entwickelt wird. Mit dem neuen Ansatz kann institutioneller Wandel in verschiedenen Politikbereichen erfasst und analysiert werden.

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Dies hat in erster Linie mit der Verlagerung der Analyseperspektive des Faches von einem engen Blick auf die Verfassungsstrukturen als dem Wesen des Politischen hin zu einer ‚ganzheitlich’ orientierten Auffassung von Politik zu tun. Hinzu kommt, dass die Bearbeitung wirtschaftspolitischer Themen in den letzten Dekaden kontinuierlich anstieg und hierbei häufig auf ökonomische Modelle – insbesondere auf die Spieltheorie 42 und Methoden der Mikroökonomie – zurückgegriffen wurde. Diese Annäherung ist aber nicht immer unproblematisch, was sich vor allem aus der unterschiedlichen Beschaffenheit des Marktes und eines politischen Systems – und somit aus den unterschiedlichen Fragestellungen ökonomischer und politischer Analysen – ergibt.

Institutionen werden zudem mit Organisationen, Regeln sowie Konventionen assoziiert (Hall/Taylor 1996: 939). Die Frage, auf welche Weise Institutionen das individuelle Verhalten beeinflussen, wird jedoch von den Vertretern des historischen Institutionalismus konzeptionell nicht eindeutig beantwortet. Hierfür wurde kein eigenes Konzept entwickelt und die entsprechenden Annahmen basieren entweder auf einer rationalen oder einer soziologischen Perspektive. Während im so genannten rationalen Ansatz des historischen Institutionalismus (calculus approach) Akteure als rationale Nutzenmaximierer verstanden werden, verneint der so genannte kulturelle Ansatz (cultural approach) ein rein strategisch ausgerichtetes Verhalten von Akteuren: Aktionen und Reaktionen von Akteuren sind für diese zweite Variante vielmehr durch Werte und Normen bestimmt.

68 Dabei wird aber die Möglichkeit außer Acht gelassen, dass Institutionen, sobald sie geschaffen worden sind, hinsichtlich ihrer Funktionsweise nicht den Erwartungen der Akteure entsprechen. Die Betrachtung der politischen Realität zeigt aber, dass eine erhebliche Kluft zwischen intendierten und tatsächlichen Effekten einer Institution besteht. 70 Entstehung und Wandel von Institutionen können nur plausibel erklärt werden, wenn man die Bedingungen ihrer Entstehung und die Umstände ihrer Veränderung historisch analysiert – statt ihnen diese ex post zuzuschreiben.

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