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Download Karl Popper: Logik der Forschung by Sir Karl R Popper, Herbert Keuth PDF

By Sir Karl R Popper, Herbert Keuth

Karl Raimund Poppers (1902-1994) Hauptwerk, die Logik der Forschung (1934), gilt als Grundlagenwerk des kritischen Rationalismus. Der kritische Rationalismus zeigt, warum unser Wissen fehlbar ist und versteht den Erkenntnisfortschritt als Resultat von Hypothesenbildung und -widerlegung. Der Sammelband orientiert sich an der Gliederung der Logik der Forschung. Seine Beiträge kommentieren die jeweiligen Themen nach aktueller Forschungslage.

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H. eines das überhaupt nichts – weder aus dem Bereich des Beobachtbaren noch des Unbeobachtbaren – verbietet, auch aus der Menge aller möglichen metaphysischen Aussagen keine Aussagen aus. Und so gilt die nur auf die empirischen Aussagen gemünzte Feststellung Poppers sowohl für em10 Popper hat später auch Prüfmöglichkeiten für metaphysische Überlegungen erwogen. Vgl. hierzu: „On the Status of Science and of Metaphysics“ (1958) in: Popper 1963, insbes. S. 193–200. 16 14:56 52 Hans Jürgen Wendel pirische Aussagen als auch für metaphysische, wenn er schreibt: „Die Falsifizierbarkeit unterscheidet zwei Arten von durchaus sinnvollen Sätzen voneinander: die falsifizierbaren und die nichtfalsifizierbaren.

Jahrhunderts war also klar, daß Hypothesen auf verschiedenstem Wege gefunden werden können; die Frage ihrer Wahrheit, Wahrheitsnähe oder Bewährung ist durch davon unabhängige (im Gegensatz zu Popper allerdings induktionslogische) Überprüfungsmethoden zu entscheiden. In diesem Sinne verstand auch Carnap seine induktive Logik nicht als Methode der Entdeckung, sondern als Methode der Überprüfung von Theorien (Carnap 1950, Kap. 5) – und zwar durch die Feststellung ihrer induktiven Wahrscheinlichkeit aufgrund der vorliegenden Beobachtungstatsachen.

Dies erhellt z. B. aus folgender Bemerkung Poppers (1983, S. 64): „Do I not myself … attribute to a theory a disposition to survive future tests on the basis of its past performance? “ Popper glaubt also, die Annahme auch nur irgendeines Induktionsprinzips, und sei es bloß das schwache pragmatische, würde einen Zusammenbruch seiner gesamten Theorie bedeuten. Meines Erachtens ist das Gegenteil der Fall: seine Theorie würde in sich kohärenter werden. Jedenfalls ist an diesem Zitat die psychologische Barriere in Popper gegenüber jeglicher Art von Induktion erkenntlich.

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