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Download Klientelismus in der Politik Mexikos: Parteien im Vergleich by Barbara Schröter PDF

By Barbara Schröter

Die Mobilisierung der Wähler mit Hilfe klientelistischer Strukturen battle ein Kennzeichen des politischen Regimes des Partido Revolucionario Institucional (PRI) in Mexiko. Mit der Niederlage der Partei in den Präsidentschaftswahlen 2000 und der vermeintlichen Demokratisierung des Landes stellt sich die Frage, inwiefern diese Strukturen überlebt haben. Barbara Schröter untersucht dies, indem sie die drei relevanten politischen Parteien PRI, PAN und PRD in ihrem Kontakt zur Wählerschaft vergleicht, eine mögliche Pfadabhängigkeit berücksichtigt und Gründe für die Existenz und den Wandel von Klientelismus aufzeigt. Inwiefern folgt der PRI weiterhin dem klientelistischen Pfad? Kann der PRD ein demokratisches Gegenprojekt aufbauen? Und ist der PAN fähig, sich einem klientelistischen Umfeld zu entziehen?

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Buchanan, James S. Coleman, Anthony Downs, Mancur Olson, Adam Przeworski. Weitere Werke zum Thema folgten 1989, 1994 und 1996. 36 Der neoinstitutionalistische Ansatz Gegenstand: Kontextualismus, Reduktionismus, Utilitarismus, Funktionalismus und Instrumentalismus (March/Olsen 1984:735 ff; Kaiser 2001:258; Peters 1999:15 ff). 1) Politische Phänomene weisen eine starke Abhängigkeit von verschiedenen Bereichen des sozio-ökonomischen Kontextes auf (Kontextualismus). Politik wird z. B. dem Wirtschaftswachstum, Klassenstrukturen o.

Auf diese Weise leisten Institutionen eine Ordnungs- und Orientierungshilfe und schaffen Stabilität, Vertrauen und Erwartungssicherheit über das Verhalten der beteiligten Akteure, was letztendlich die Legitimität der Institution begründet (Köllner 2005b:21 und 23; Helms 2004:24). Obwohl March und Olsen massive Kritik an der Rational-Choice-Theorie üben, hat sich innerhalb des Neo-Institutionalismus in der Politikwissenschaft auch ein sogenannter Rational-Choice-Institutionalismus34 entwickelt. Im Rational-Choice-Institutionalismus werden unter dem Begriff Institution Regeln und Anreize verstanden, welche Bedingungen für die rationalen Wahlentscheidungen der Akteure etablieren und individuelles Verhalten kanalisieren und begrenzen (Peters 1999:44).

Das Recht nimmt die zentrale Stellung im Klassischen Institutionalismus ein (Legalismus). Es setzt dem öffentlichen Sektor einen Rahmen zum Agieren und nimmt gleichzeitig Einfluss auf das Verhalten der Bürger. Somit gilt es als eine formale Institution, welche die Normen und Werte für die Gesellschaft festsetzt (Göhler 1994:20; Helms 2004:23ff; Köllner 2005b:11; Peters 1999:6). Normen spielen eine wichtige Rolle, da die Analyse der Institutionen immer nach einer guten Institution, meisten einer guten Regierung (good government) fragt.

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