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By Gerhart von Graevenitz, Odo Marquard (Hg.)

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Jankelevitch, Le Je-ne-sais-quoi et le Presque rien (1957), Neuausg. Paris 1980, I 2: "Le charme de l'lnstant et l'Occasion". Ausgehend von Gracian, dem Vater der neuzeitlichen Moralistik, behandelt der Autor das, was man ontologische Bedingungen eines Kairos nennen könnte. I} 14 DIE ARISTOTELISCHE LEHRE VOM ZUFALL 15 Schon der existentialistische Einspruch Kierkegaards gegen Hegels sogenannten Panlogismus bildete eine frühe Parallele, die Heidegger durchaus anerkennt. 17 Gegen die systematische Hybris, alles begreifen zu können dank einer Selbstvermittlung des Geistes, wird im junghegelianischen Zusammenhang, dem auch Kierkegaard 18 nahesteht, die vorfindliehe Gegebenheit des konkreten Menschen aufgeboten, die nicht aus Begriffen erwächst und in Begriffen nicht rekonstruierbar ist.

Dieses Gründewissen ist auf Empirie bezogen, unterscheidet sich aber von den Erfahrungen, die man macht oder auch nicht, durch seine begründende Funktion. · Grund heißt nämlich dasjenige, das macht, daß etwas überhaupt ist und zwar so, wie es ist. Mithin liegen Gründe von Hause aus auf anderer Ebene als alles Zufällige. Zum Zufälligen aber gehört nun einmal das Machen bestimmter Erfahrungen. Nicht die Erfahrungsbasis unserer Weltauffassung als solche ist ein Zufallsergebnis, so als kämen wir unter gewissen Bedingungen auch ohne Erfahrungen aus.

Der treffende Ausdruck stammt von 256). • Phys. 11 5. 7 w. Wicland (Die aristotelische Physik, Göttingen 21970, S. 10 RÜDlGER BUBNER Allein die außergewöhnliche Konstellation, daß jemand etwas tut, das es ermöglicht, daß ein an sich nicht intendiertes oder erwartbares Ereignis Platz greifen kann, bei dem in der gegebenen Situation der sinnhafte Bezug auf das intersubjektive Schuldverhältnis relevant wird, enthält den Überraschungseffekt des Zufälligen. Normalerweise streben viele Personen auf den Markt, die mancherlei Geschäften nachgehen, einander ohne weitere Folgen begegnen oder verfehlen, obwohl sie durchaus in der einen oder anderen Relation zueinander stehen mögen, beispielsweise als Bürger einer Stadt, Nachbarn oder Kunden.

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