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By Hilde Weiss (auth.), Hilde Weiss (eds.)

Das Buch analysiert die zentralen Themen der sozialen Integration der zweiten new release ausländischer Jugendlicher. Wege zur Integration, soziale Platzierung in Bildung und Beruf und soziale Kontaktkreise werden auf empirischer foundation geschildert: Wovon hängen Schulerfolge ab, wie gestalten sich die Übergänge in den Arbeitsmarkt? Wie wirken sich Elternhaus und ethnische Bindungen der Eltern auf die eigene Lebensweise und Identität aus? Die Ergebnisse machen deutlich, dass es die Polarität, entweder Leben in der ethnischen Enklave oder Assimilation, nicht gibt.
Die einzelnen Beiträge des Bandes haben eine in Österreich durchgeführte Forschung zur Grundlage; die Stichprobe umfasst one thousand Jugendliche der zweiten iteration im modify von sixteen bis 26 Jahren und four hundred Jugendliche einer autochthonen österreichischen Kontrollgruppe. Anhand systematischer Vergleiche kann gezeigt werden, welche spezifische Problemlagen auf den Migrationshintergrund der Jugendlichen zurückzuführen sind. Eine eigens durchgeführte Studie befasst sich mit der Bedeutung des Islam für MuslimInnen der zweiten iteration und untersucht, wie sich die faith auf Lebensweisen und Werthaltungen auswirkt.

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Auf niedrige bis maximal mittlere Qualifikationen gilt nicht nur als Zeichen eines ethnisch segmentierten Arbeitsmarkts, sondern wird besonders angesichts des rapiden technologischen Wandels und der stei- 44 Hilde Weiss genden Nachfrage nach höheren Bildungsgraden für die Zukunft als problematisch eingestuft. 6 hervor. Daran zeigt sich, dass die Beziehung zwischen Ausbildung und Arbeitsmarkt sehr eng ist, geringe Bildungsqualifikationen setzen sich in entsprechend niedrigen Jobs, un- oder angelernten Hilfsarbeitertätigkeiten, fort.

Volf 2001: 49; Fassmann, Münz und Seifert 1999). Diese geringe Aufstiegsmobilität der ersten Generation ist aber nicht nur für Österreich charakteristisch; in biografischen Lebenslaufsanalysen, die in sechs europäischen Ländern an verschiedenen Herkunftsgruppen vorgenommen wurden, zeigten sich ähnliche Muster der (geringen) strukturellen Integration, die wohl typisch für die „Gastarbeiter-Generation“ ist (vgl. Latcheva et al. 2006). An den bereits berufstätigen Jugendlichen kann nun untersucht werden, ob und in welchem Ausmaß dieselbe niedrige Berufsposition an die zweite Generation weitergegeben wurde.

Die Forschungen zur Qualifikationsnachfrage weisen auf unterschiedliche Motive der Arbeitgeber hin, unter anderem, dass im Bildungszertifikat wichtige Signale für ein ganzes Bündel von Kompetenzen gesehen werden, wie Lernfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Disziplin etc. (so dass vom „Signalwert“ der Ausbildung gesprochen wird). Daneben dienen aber auch andere Informationen, wie Deutschkenntnisse und Schulnoten, oft auch die berufliche Ausbildung der Eltern, als zusätzliche Entscheidungsgrundlagen, um das Beschäftigungsrisiko, besonders bei der Beschäftigung Jugendlicher ausländischer Herkunft, niedrig zu halten (vgl.

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