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By Claude Gilliot

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Leitungsanspruch des Akteurs auftritt. Kurz: Bei Handlungen, die Stimuli folgen, kann mit Kant nur viel zurückhaltender als bei Frankfurt von „guidance“ gesprochen werden, denn obgleich sich aus der reflexiven Distanz des Akteurs zum Stimulus ein gewisses Kontrollpotential ergibt, erschöpft sich die Spontaneität letztendlich darin, den Stimulus als handlungsleitendes Motiv anzuerkennen oder nicht. Dagegen hat die Freiheit, zu entscheiden, ob man diesen Stimulus überhaupt haben will oder nicht, niemals bestanden, mithin hat das Subjekt niemals die Kontrolle darüber besessen, ob sich ihm ein vernunft- bzw.

Vor allen Dingen kann Freiheit aber nicht auf Rezeptivität beruhen, weil die Gesetze, nach denen sich die Rezeptivität vollzieht, Naturgesetze und nicht intelligible Gesetze darstellen. Kant vertritt den Standpunkt, dass sich die menschliche Willkür41 gegenüber der tierischen Willkür dadurch auszeichnet, dass wir Menschen die Fähigkeit 37 38 39 40 41 Für die kantische Theorie der Freiheit, speziell im Rückgriff auf die Theorie der transzendentalen Freiheit, stellt dies ein sehr wichtiges Argument dar.

Einleitung 37 eint: wir sind die Ursache unserer willentlichen Selbstbestimmung, und zwar indem wir imstande sind, unseren Willen a priori positiv zu bestimmen und nicht erst aus der Not heraus zu reagieren. Nur vermittelst dieser normativen ­Infrastruktur der Freiheit sind wir in der Lage, qualifizierte, freie Entscheidungen zu treffen und nicht bloß zwischen Vorgaben zu wählen. In einem Vokabular, dessen man mittlerweile weitgehend verlustig gegangen ist, würden wir in diesem Zusammenhang auf Begriffe, wie: Spontaneität, Prinzip, intellektuelle Anschauung, „Thathandlung“ etc.

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