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By VOLKER BARTSCH

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Non-direktive Pädagogik: Eine Einführung in Grundlagen und Praxis des selbstbestimmten Lernens

Es wird ein Konzept pädagogischer Arbeit entwickelt, dessen zentrales Anliegen darin besteht, Lernprozesse im institutionellen und außerschulischen Bereich von erzieherischer Lenkung und Vereinnahmung zu befreien. Die 1. Auflage dieses Werkes ist 1980 im Westdeutschen Verlag erschienen.

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In modernen Gesellschaften hat haupts~ch­ lich die "religiose Erziehung" diese Funktion Ubernommen. Immer dann, wenn in der Geschichte die "Strenge dieser beschrlinkenden Disziplin gelockert wurde, setzte sich wieder die natUrliche Tendenz der Menschheit zur Anarchie durch" und fUhrte zum Verfall des Staates, bevor ein neuer historischer Versuch der Etablierung einer gesellschaftlichen ardnung durch Despotismus oder Eroberung stattfand. Die zweite Bestandbedingung einer O"politischen Gesellschaft" ist fUr Mill "ein GefUhl der Ergebenheit oder Loyalitlit" fUr einen unbezweifelten, dauerhaften Wert.

Zwar ware es, so Mill, ein groBer Irrtum anzunehmen, daB "Spekulation, intellektuelle Aktivitat und die Verfolgung der Wahrheit sich unter den machtigeren Eigens~haften der menschlichen Natur befindet" oder das Leben der Individuen nachhaltig pragt, aber gleichwohl ist ihr EinfluB die "hauptsachlich bestimmende Ursache des sozialen Fortschrittesi alle anderen Eigenschaften unserer Natur, die zu diesem Fortschritt beitragen, sind zu dem Zwecke davon abhangig, ihren Teil zu dieser Arbeit beizutragen.

Die Wissenschaft kommt vielmehr zu demErgebnis, daB Verbesserungen nur durch Institutionen zu erreichen sind, die sich auf eine entgegengesetzte allgemeine Maxime berufen kBnnen, also das Legitimit1itsprinzip. So erscheint der Staat an dieser Stelle fur Mill durch keinerlei definierte Norm zu rechtfertigen und entsprechend zu organisieren, sondern als ein funktionales Institutionengefuge, dessen hBchstes Prinzip eben seine Funktionalit1it ist, Uber die allein die Wissenschaft mit ihrem Ursache-Wirkung-Katalog zu entscheiden hat.

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