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By Wolfgang Mitsch (auth.)

Das Medienstrafrecht ist ein noch recht junges, modernes Rechtsgebiet, das sich im Lehr- und Prüfungsprogramm der juristischen Fakultäten aber bereits im Schwerpunktbereich etabliert hat. info, Kommunikation und Medien sind Schlüsselbegriffe zur Beschreibung des gesellschaftlichen Zustands in Gegenwart und Zukunft. Wo mit Medien gearbeitet wird, gibt es aber auch zwangsläufig strength für Konflikte, deren Bewältigung die ureigenste Aufgabe des Strafrechts ist. Das Lehrbuch führt das in viele Einzelgebiete verstreute Medienstrafrecht in einer Gesamtdarstellung zusammen. Behandelt werden Medienbezüge des materiellen Strafrechts (Allgemeiner und Besonderer Teil), des Strafprozessrechts sowie strafrechtlicher Nebengebiete (Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafvollzug, Kriminologie).

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42 Ausdrücklich anders Heinrich GA 1999, 72 (80): „ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal“. 43 Hilgendorf NJW 1997, 1873 (1876); Satzger Jura 2010, 108 (113); Schönke/Schröder/Eser, § 9 Rn. 7a. 44 Zum „Veranstalten“ vgl. z. B. Schönke/Schröder/Heine, § 284 Rn. 12. 45 Duesberg JA 2008, 270 (272); Klengel/Heckler CR 2001, 243 (244). 11 10 § 1 Strafrecht Allgemeiner Teil I – Strafgesetz und Straftat Glücksspiel auch in Deutschland46 . Jedoch ist die Mitspielmöglichkeit kein Teil der Veranstaltungshandlung, sondern ein durch sie geschaffener Zustand.

1 S. 1 StGB. b) Fahrlässigkeit Während im Zentrum des Vorsatzbegriffs vorhandenes Wissen steht, ist es bei Fahrlässigkeitsdelikten vor allem fehlende, unvollständige oder unrichtige Informiertheit, die das Kriterium der „Sorgfaltspflichtverletzung“ ausfüllt. Wie § 16 Abs. 1 S. 2 StGB verdeutlicht, begründet ein vermeidbarer Tatbestandsirrtum häufig Fahrlässigkeitsunrecht82 . Denn es ist sorgfaltspflichtwidrig, wenn der Täter auf der Grundlage fehlender Kenntnisse oder falscher Vorstellungen handelt, obwohl er sich zutreffende Informationen mit zumutbarem Aufwand hätte verschaffen können und müssen („Erkundigungspflicht“)83 .

102 Kühl, AT, § 7 Rn. 47; Rengier, AT, § 18 Rn. 27. 103 Haberstroh JR 1983, 314 (317). 104 Nach Kühl, AT, § 7 Rn. 94; Rengier, AT, § 18 Rn. 33 handelt es sich um eine Komponente der Erforderlichkeit. 105 So in dem Fall des OLG Düsseldorf NJW 1994, 1991 (1972), wo deswegen ein Erlaubnistatbestandsirrtum angenommen wurde. 106 Kühl, AT, § 7 Rn. 84; MK-Erb, § 32 Rn. 114; Rengier, AT, § 18 Rn. 31. IV. Rechtfertigungsgründe 23 zweckentfremdeten Sache in den Angriff involviert ist, ist abzulehnen. Den Schutzinteressen des Angegriffenen ist hinreichend damit gedient, dass die Beschädigung oder Zerstörung der Kamera in der Regel durch Notstand (§ 34 StGB, § 228 BGB) gerechtfertigt sein wird107 .

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