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By Hartmut Lüdtke (auth.), Hartmut Lüdtke, Sigurd Agricola, Uwe Volker Karst (eds.)

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Non-direktive Pädagogik: Eine Einführung in Grundlagen und Praxis des selbstbestimmten Lernens

Es wird ein Konzept pädagogischer Arbeit entwickelt, dessen zentrales Anliegen darin besteht, Lernprozesse im institutionellen und außerschulischen Bereich von erzieherischer Lenkung und Vereinnahmung zu befreien. Die 1. Auflage dieses Werkes ist 1980 im Westdeutschen Verlag erschienen.

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Ohne irgendeine Vollständigkeit anzustreben seien genannt: Zielsetzung, Intentionalität, Handlungsplan, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle von Störgrößen, Vergleich von Ist- und Sollwert und Feedback, Wiederholung oder Abbruch, wenn bestimmte Ziel kriterien nicht erreicht werden und Suche nach entsprechenden Alternativen (vgl. Cranach et al. 1980; Kaminski 1981; Thomas 1980). Ist ein solches Paradigma, bezogen auf den Gegenstandsbereiczh "Freizeit", wirklich dysfunktional? Auf den ersten Blick vielleicht, aber schon weniger, wenn man etwas 1 änger darüber nachdenkt.

Mit der Stärke des Involviertseins (Penetration) in eine Situation korrelieren unterschiedliche Verhaltensmuster, man könnte auch sagen Rollen, die Annäherung bzw. Vermeidung, Orientierung und Dauer des Aufenthalts in den verschiedenen Zonen regulieren. Oie entsprechenden Zuweisungen und sozialen Verantwortlichkeiten sind von Neuankömmlingen zu lernen, wenn sie sich "angemessen" in den zentraleren Settingeinheiten benehmen wollen. Durch die Verknüpfung theoretischer Aussagen mit einer elaborierten Beobachtungsmethodik für natürliche Lebenssituationen bietet der Behavior-Setting-Ansatz somit einen empirischen Zugang auch zu komplexen Fragestellungen im Freizeit- und Tourismusbereich.

Vielleicht als erstes die Möglichkeit zur Bestimmung von Kapazitätsgrenzen einer Freizeiteinrichtung; die angemessene personale Besetzung ist für verschiedene Settings und die in ihnen ausgeübten Freizeittätigkeiten unterschiedlich und läßt sich durch Simulations- und Beobachtungsverfahren genauer bestimmen. Bei zu geringer sozialer Dichte (etwa in einer Diskothek) gerät der Betrieb ins Stokken, es breitet sich keine Stimmung aus; bei zu vielen Benutzern provozieren die geringen Bewegungs- und Variationsspielräume durch Verletzung von Territorialitätsgrenzen überdurchschnittlich viele soziale Konflikte.

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