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By Ursula Apitzsch (auth.), Ursula Apitzsch (eds.)

Der Blick auf culture ist in der in Bewegung geratenen Geschichte nach dem Ende des Kalten Krieges, der Neukonstitution Europas und der universalen Globalisierung weniger ein Blick auf Konserviertes oder Überkommenes, sondern ein plötzliches Innewerden der "Notwendigkeit des steten Tradierens der akkumulierten Kulturgüter" und damit auch auf die Möglichkeit für einen "neuartigen" Zugang neuer Kulturträger (im Sinne Karl Mannheims). Dies bedingen nicht nur der kontinuierliche Generationenwechsel und das Auf- und Absteigen neuer sozialer Gruppen, die den Prozeß des Tradierens zu allen Zeiten prägten, sondern vor allem die seit dem Zweiten Weltkrieg andauernden und sich verändernden Migrationsprozesse.

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Wovon sollen wir ihnen erzählen - von den Segnungen Polens? Sie kennen sie. Oder von Visen für die USA? Sie bekommen keine. Die Landkarte von Eretz ist ihre einzige Rettung. ( ... ) Indoktrinierung mag für normale Kinder in einer normalen Umgebung schlecht sein. Aber was ist an unserer Lage normal? ( ... ) Oy! "23 Betrachtet man das Leben in den DP-Lagern, allen voran die Schulen, die Zeitungen, das politische Leben, bekommt man das Gefühl, daß sich hier eine ganze Gesellschaft auf die Auswanderung nach Israel vorbereitet.

Nr. 64(132}. 1947. S. 4. Dorothy Kahn Bar-Adan. When Refugee Youth Comes Horne. in: The New Zealand Jewish Chronicle. Jg. 1. Nr. 9 & 10. June/July 1945. S. 205-206. Zitat S. 205 f. B. Ass. Di szwere rol fun jahntikn lerer. in: Undzer Hofenung [Eschwege], Nr. 1946. S. 3 f.. UNRRA: United Nations Relief and Rehabilitation Administration war die erste UN-Flüchtlingsorganisation; Joint: American Jewish Joint Distribution Committee (auch AJDC oder JDC genannt) bietet seit dem Ersten Weltkrieg jüdischen Gemeinden in der ganzen Welt Hilfe an.

Traditionsbildung in Lagern für Displaced Persons 41 Die Schulklassen bestanden aus bunt zusammengewürfelten Gruppen. Lehrkräfte wie Kinder sprachen Jiddisch, Polnisch, Hebräisch und/oder Russisch. Viele der Kinder, auch wenn sie neun oder zehn Jahre alt waren, hatten vorher noch keine Schule besuchen können. Andere waren an sehr unterschiedlichen Schulen unterrichtet worden - in Polen, in Usbekistan, in Sibirien, in Ungarn, heimlich im Ghetto. Dennoch hatten Kinder wie Erwachsene ein gemeinsames Thema, einen gemeinsamen Nenner.

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