MFV3D Book Archive > German 10 > Download Netzwerke in der Zulieferindustrie: Konzepte — by Bettina Männel PDF

Download Netzwerke in der Zulieferindustrie: Konzepte — by Bettina Männel PDF

By Bettina Männel

Der Wettbewerb in der Zulieferindustrie ist aufgrund steigenden Konkurrenzdrucks und - infolge der anhaltenden Verringerung der Leistungstiefe - durch vielfältige Forderungen der Abnehmer nach Verbesserungen hinsichtlich der Faktoren Kosten, Zeit, Innovationsfähigkeit und Qualität geprägt. Vor diesem Hintergrund gewinnen leading edge Organisationskonzepte an Bedeutung, die sämtliche Kompetenzen der in ein Wertschöpfungssystem involvierten Unternehmen zusammenführen und kooperativ nutzen. Bettina Männel beschreibt das Konzept strategischer Unternehmensnetzwerke, analysiert dessen theoretische und empirische Relevanz in der Zulieferindustrie und erarbeitet Gestaltungsansätze zur Institutionalisierung von Zuliefernetzwerken. Die Autorin entwickelt eine Typologie verschiedener Netzwerkformen und fundiert diese empirisch anhand mehrerer Fallstudien.

Show description

Read Online or Download Netzwerke in der Zulieferindustrie: Konzepte — Gestaltungsmerkmale — Betriebswirtschaftliche Wirkungen PDF

Similar german_10 books

Non-direktive Pädagogik: Eine Einführung in Grundlagen und Praxis des selbstbestimmten Lernens

Es wird ein Konzept pädagogischer Arbeit entwickelt, dessen zentrales Anliegen darin besteht, Lernprozesse im institutionellen und außerschulischen Bereich von erzieherischer Lenkung und Vereinnahmung zu befreien. Die 1. Auflage dieses Werkes ist 1980 im Westdeutschen Verlag erschienen.

Extra info for Netzwerke in der Zulieferindustrie: Konzepte — Gestaltungsmerkmale — Betriebswirtschaftliche Wirkungen

Sample text

134; Borys/Jemison (1989), S. 234 vgl. Sydow (1992a), S. ; JohansonlMattsson (1987), S. 35 vgl. SemIinger (1993), S. ; Sydow (1992a), S. ; BieberlSauer (1991), S. ; Geck/Petry (1983), S. 38ff. Diskriminierung tritt weniger bei Zulieferern spezifischer Leistungsumfange auf, da diese in der Regel eine gewisse Gegenmachtstellung bei den Herstellern erzeugen können. Bei Zulieferern weitestgehend standardisierter Komponenten eröffnen sich dagegen deutlich geringere Möglichkeiten für eine Gegenmachtsposition zu den Herstellern, da sich die Komponenten häufig auch sehr kurzfristig von mehreren anderen Unternehmen beziehen lassen.

Semlinger (1993), S. ; Grabher (1988), S. 214f. vgl. ] Dadurch erweist sich die sogenannte 'Tit for Tat'- oder 'Wie Du mir, so ich Dir'-Strategie als dominant. Bei dieser Strategie kooperieren die Geschäftspartner beim ersten Aufeinandertreffen und verfolgen dann immer die Strategie, die der Partner im vorausgegangenen Zug eingeschlagen hat. 2 Kooperative Strategien entstehen daher auch dann, wenn die Einzelunternehmen eigennützige Ziele verfolgen. Wesentliche Voraussetzung für die Entstehung von Kooperationen bildet lediglich die Möglichkeit zu häufigen Interaktionen zwischen den Unternehmen, damit reziproke, auf Gegenseitigkeit ausgerichtete Beziehungen und Vertrauen entstehen können.

Die Defizite zeigen die Notwendigkeit des Aufbaus eines Erklärungs-, Beschreibungs-, Systematisierungsmodells für strategische Unternehmensnetzwerke in der Zulieferindustrie. Dieses soll eine Analyse der Entstehungsursachen, der Gestaltungsansätze, deren empirische Fundierung und den Versuch einer Beurteilung betriebswirtschaftlicher Wirkungen von Zuliefernetzwerken beinhalten. 3 Zielsetzung und Vorgehensweise Die vorliegende Untersuchung verfolgt vor dem Hintergrund der dargestellten Defizite die Zielsetzung, strategische Unternehmensnetzwerke als ein leistungsfähiges organisatorisches Konzept im Sinne einer Strategiealternative für die Zulieferindustrie zu schildern, mittels der die Zulieferunternehmen ihren wettbewerblichen Herausforderungen begegnen können.

Download PDF sample

Rated 4.95 of 5 – based on 18 votes