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By Rolf G. Heinze (auth.), Rolf G. Heinze (eds.)

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Non-direktive Pädagogik: Eine Einführung in Grundlagen und Praxis des selbstbestimmten Lernens

Es wird ein Konzept pädagogischer Arbeit entwickelt, dessen zentrales Anliegen darin besteht, Lernprozesse im institutionellen und außerschulischen Bereich von erzieherischer Lenkung und Vereinnahmung zu befreien. Die 1. Auflage dieses Werkes ist 1980 im Westdeutschen Verlag erschienen.

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Bereits diese knappe Aufzahlung macht die Komplexitat des Gegen53 standes deutlich, auf dessen detaillierte Explikation deshalb hier auch verzichtet werden muB. Handlungsketten in realen Gesellschaftsbereichen werden in der Regel nicht durch einen einzigen Typus sozialer Steuerung zu erklaren sein. So erfolgt die Handlungskoordination im marktwirtschaftlichen Bereich auf der intraorganisatorischen Ebene des Betriebs Uberwiegend hierarchisch, auf der interorganisator is chen Ebene von Beziehungen zwischen Unternehmen dagegen Uberwiegend marktmaBig.

Der Subsidaritatsgedanke muE, wenn er als gesellschaftspolitisches Ordnungsprinzip neue Wirksamkeit enthalten solI, im Horizont einer nach funktionalen Gesiehtspunkten differenzierten Gesellschaft neu gedacht werden. lfe leisten muE. Es ist keineswegs ausgemaeht, welches den kleineren Lebenskreis darstellt, die Kornrnune oder der Di6zesan-Caritas-Verband bzw. Bezirksverband der AWO oder die regionale Gliederung des Diakonisehen Werkes. Das Verhaltnis 'gr6Eer - kleiner' laEt sieh nieht mehr eindeutig anwenden, sobald damit gerechnet werden muE, daE die relevanten Lebenskreise nieht mehr konzentrisch ineinanderliegen, sondern sieh Ubersehneiden.

Willke 1983) lassen erkennen, daB jedes soziale System vor einer doppelten Erhaltungsaufgabe 56 steht: Es muB zum einen bestimmte Leistungen an seine Umwelt erbringen, urn seinerseits die fUr seinen Bestand und ggf. sein Wachs tum erforderlichen Ressourcen zu sichern. h. jene systeminternen Prozesse koordinieren, die solche Leistungen Uberhaupt erst auf Dauer erm6g1ichen. h. (in analoger Verwendung eines thermodynamischen Begriffs) des MaBes an Entropie. Wichtige Mittel hierzu sind die Formalisierung der Mitgliedschaftsrolle und d~e Aufstellung und sinnhaf- te VerknUpfung von Regeln, insbesondere Eigenturns-, Zustandigkeits- und Verfahrensregeln, die eine Arbeitsteilung und die routinemaBige Erledigung vorhersehbarer Aufgaben erm6g1ichen.

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